Vermittlung von Pflegekräften

Vermittlung von Pflegekräften

Der deutsch-spanische Personaldienstleister TTA hat sich auf die Vermittlung von Pflegekräften in die Schweiz spezialisiert. TTA bietet flexible Konzepte zur Integration von spanischen Pflegekräften in Schweizer Spitäler und Pflegeeinrichtungen. Das spanische Berufsbild der Pflegefachkraft ist vollständig akademisiert. Mit einem vierjährigen Studium befindet die Profession auf europäischem Spitzenniveau. Es gibt eine hohe Übereinstimmung zwischen dem Schweizer Beruf einer Pflegefachfrau bzw. eines Pflegefachmannes und der spanischen Pflegefachkraft, der "enfermera".

In beiden Ländern werden die Pflegekräfte an Universitäten ausgebildet. In Spanien dauert das Studium bis 2008 drei Jahre und schließt mit dem Titel „diplomatura en enfermería“ ab. Im Zuge der Bologna-Reform und zur Schaffung eines einheitlichen Hochschulraumes ist die Studienzeit auf vier Jahre erhöht worden. Seit dem Jahr 2008 schließt eine spanische Pflegefachkraft mit dem Berufstitel „grado en enfermería“ ihr Studium ab.

Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner aus Spanien

Der spanische Studiengang der Pflegewissenschaften beinhaltet die gleichen Lernfelder wie in der Schweizer Ausbildung zur/zum Fachangestellten Gesundheit (FaGe) und dem Schweizer Studium "Bachelor of Science in Pflege". Der spanische "grado en enfermería" umfasst 240 Credit Points bei 4.050 Stunden Theorie und 2.100 Stunden Praxis. Das ist die höchste Stundenanzahl eines Pflegestudiums innerhalb der EU. Es weist einen höheren Stundenanteil als das Schweizer Studium des "Bachelor of Science in Pflege" auf.

Wegen der höheren Stundenanzahl werden sämtliche Funktionen wie die Assistenz im OP (OTS, OP-Fachkräfte), die Intensivpflege (IPS) oder der Dienst im Dialysezentrum durch das Studium und die postgradualen Studiengänge abgedeckt. Durch den hohen Stundenanteil und Professionalisierungsgrad ist das spanische Studium dem Schweizer Titel "Bachelor of Science in Pflege" gleichgestellt.


Spanische Pflegekräfte in die Schweiz

Spanische Pflegefachkräfte orientieren sich in die Schweiz, um sich fachlich weiterzuentwickeln und ihre Sprachkompetenz zu erweitern. In der Schweiz finden sie ein vergleichbares Arbeitsumfeld vor, da auch in der Schweiz der Pflegeberuf akademisiert und mit hohen Kompetenzen ausgestattet ist. In Spanien hat eine Pflegefachfrau bzw. ein Pflegefachmann das vierjährige Studium "grado en enfermería" abgeschlossen. Die Kompetenzverteilung zwischen den Ärzten und den Pflegefachkräften ist ähnlich wie in der Schweiz.

 

Da in beiden Ländern ähnliche Arbeitsbedingungen herrschen, fügen sich spanische Pflegefachkräfte nahtlos in den Schweizer Pflegealltag ein. Mit 84% stellen Frauen den Großteil am Pflegepersonal dar. Die Pflegefachfrauen arbeiten in Spitälern und Einrichtungen der Langzeitpflege. Sie verfügen über Arbeitserfahrungen im deutschsprachigen Europa. Das Schweizer Rote Kreuz (SRK) stellt das Zertifikat über die Anerkennung der Berufstitel aus. Grundlage ist die EU-Richtlinie 2005/36/EG zur funktionalen Gleichstellung eines in der EU erworbenen Hochschultitels. 

Die Schweiz hat sich diesem Abkommen angeschlossen. Voraussetzung für die Anerkennung des spanischen "grado en enfermería" ist die Sprachkompetenz B2 des europäischen Referenzrahmens für Sprachen. Lernstufen:

Lernstufen Pflegekräfte

Neben der Vermittlung aus dem deutschsprachigen Europa organisiert der Personaldienstleister TTA Deutschsprachkurse, die zur Sprachkompetenzstufe B2 führen. Aus den Sprachschüler/innen rekrutiert TTA Pflegepersonal für den Schweizer Arbeitsmarkt. Bevorzugtes Einsatzgebiet sind Spitäler, stationäre und teilstationäre Pflegeeinrichtungen, in denen die Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner ihr fachliches Potenzial ausschöpfen.