Ärztevermittlung Spanien

Ärztevermittlung in die Schweiz

Der deutsch-spanische Personaldienstleister TTA hat sich auf die Vermittlung von Ärzten und Fachärzten aus Spanien spezialisiert. Die Ärztevermittlung von TTA bietet flexible Personalkonzepte. Im Portfolio befinden sich Kandidaten mit der Sprachkompetenz B2 bis C1, die direkt an Schweizer Spitäler und Arztpraxen vermittelt werden.

Sprachlevel Ärzte

Das spanische Studium der Humanmedizin befindet sich auf europäischem Spitzenniveau. Es schließt mit dem Titel "grado en medicina" ab. Mit 360 Credit Points und 9.000h befindet sich das Studium im Europäischen Hochschulraum und ist in der Schweiz anerkannt. Neben der fachlichen Eignung ist der Erwerb einer Fremdsprache integraler Bestandteil des Medizinstudiums in Spanien. Die angehenden Ärzte werden auf einen internationalen, wissenschaftlichen Diskurs und einen Einsatz im Ausland vorbereitet.

 

In den ersten zwei Jahren werden die angehenden Ärzte in den vorklinischen Studien geschult. Mit den Fächern Anatomie, Biologie, Statistik, Physik, Medizingeschichte und Psychologie schließen die Studierenden ihr Physikum ab. Bereits in den ersten Semestern absolvieren die angehenden Ärzte erste Praktika, um ihre Kommunikationsfähigkeit mit den Patienten aufzubauen. In den acht Semestern danach liegt der der Schwerpunkt auf den klinischen Studien. 

In dieser intensiven Praxisphase werden die Weichen für eine weiterführende Spezialisierung gestellt. Die Praktika finden in Kliniken, Gesundheitszentren und Krankenhäusern statt. Nach Erwerb des Arzttitels strebt ein spanischer Mediziner den Titel Facharzt an. Ähnlich wie in der Schweiz eröffnen sich erst mit dem Facharzt realistische Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

 

Vermittlung von Fachärzten aus Spanien

Voraussetzung für den Berufstitel eines spanischen Facharztes ist der postgraduale Studiengang "Médico Interno Residente" - "MIR". Zugangsvoraussetzung für das postgraduale Studium ist das erste Staatsexamen, das seit 1978 vom Gesundheitsministerium im offiziellen Amtsblatt, dem "Boletín Oficial del Estado", ausgeschrieben wird. In Spanien existieren 47 Fachrichtungen. Das postgraduale Studium MIR hat eine Länge von bis zu fünf Jahren hat und findet in Zusammenarbeit mit dem spanischen Ministerium für Gesundheit, den medizinischen Fakultäten, den öffentlichen Kliniken, Arztpraxen, Krankenhäusern und Gesundheitszentren statt.

 

Die Gesamtnote des MIR setzt sich zu 90% aus einem Multiple-Choice-Testverfahren und zu 10% aus dem Notendurchschnitt des vorgelagerten Medizinstudiums zusammen. In einem Auswahlverfahren, in dem die Anzahl von bis zu 25.000 Ärzten mit der Anzahl der zur Verfügung stehenden Plätze in den jeweiligen Fachrichtungen verrechnet wird, erhalten die Ärzte mit der höchsten Punktzahl die Zulassung zum postgradualen Studiengang MIR. Mit der Auswahl wird die Qualität vor dem Studium zum Facharzt sichergestellt. 90% aller Fachrichtungen besitzen eine Äquivalenz in zu den in der Schweiz erworbenen Titeln Facharzt. Summiert man das spanische Studium der Humanmedizin mit dem postgradualen Studiengang MIR, beträgt die Studienzeit eines Facharztes bis zu elf Jahren. Damit liegt ein spanischer Facharzt auf europäischem Spitzenniveau und verfügt über die gleichen Kompetenzen wie ein Schweizer Facharzt.


Ärztevermittlung aus Spanien

Mehr als 5.000 Studenten absolvieren jährlich das Medizinstudium in Spanien. Damit werden mehr Mediziner ausgebildet als der spanische Arbeitsmarkt an Arbeitsplätzen zur Verfügung stellt. Haben sich spanische Ärzte im Jahr 2007 noch auf Erwerbsmöglichkeiten in Spanien konzentriert, geraten die Schweiz und andere nordeuropäische Länder in deren Blickfeld. In der Schweiz existiert ein Bedarf an Fachärzten.

 

Während im Jahr 2011 noch 1.100 spanische Ärzte auswandern, sind es im Jahr 2014 schon mehr als 3.300. Laut Berechnungen des Berufsverbandes der spanischen Ärzte OMC sind seit dem Jahr 2010 mehr als 12.000 Ärzte ausgewandert. Wegen eines der besten Gesundheitssysteme der Welt und der besseren Verdienstmöglichkeiten ist die Schweiz ein beliebtes Ziel spanischer Ärzte und Fachärzte. Da sich die Schweiz dem Abkommen zur Anerkennung von in der EU erworbenen Hochschultiteln angeschlossen hat, wird der spanische Facharzt anerkannt.

Grundlage für die direkte Anerkennung ist die EU-Richtlinie 2005/36/EG. Der Berufstitel Facharzt, der außerhalb der EU erworben wird, bedarf gesonderter Voraussetzungen. Die Anerkennung ist von der Anzahl der Antragsteller und den in der Schweiz erworbenen praktischen Kenntnissen abhängig. Die Medizinalberufekommission (MEBEKO) ist die zuständige Anerkennungsstelle. Neben der Überprüfung der fachlichen Voraussetzungen ist der Nachweis der Sprachkompetenz B2 erforderlich.

 

Der Personaldienstleister TTA vermittelt die spanischen Ärzte und Fachärzte in die Schweiz.  Die Ärztevermittlung von TTA bereitet das Anerkennungsverfahren vor und bietet flexible Lösungen bei der Einbindung von spanischen Ärzten und Fachärzten.

Kandidaten, die die Kriterien der europäischen Richtlinie 2005/36/EG erfüllen und über die Sprachkompetenz B2 verfügen, werden direkt an Schweizer Spitäler und Arztpraxen vermittelt.